AStA der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel

AStA der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel
Willkommen

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Allgemeinen Studierendenausschusses der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, Arbeitsbereich Wuppertal. Die KiHo Wuppertal/Bethel ist eine Einrichtung der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Stiftung Anstalt Bethel. Sie ist eine von insgesamt zwei Kirchlichen Hochschulen in Deutschland. Derzeit studieren am Arbeitsbereich Wuppertal rund 150 Haupt- und zwischen 60 und 80 Zweithörer.
Die Meisten unserer Kommilitonen studieren mit dem Ziel „Pfarramt“. Aber auch das Magisterstudium und - in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal - das Lehramtsstudium sind möglich.

Wir als AStA sehen unsere Aufgaben in der Interessenvertretung aller Studierenden der Kirchlichen Hochschule in hochschul- und kirchenpolitischen Belangen. Wir treten für die wirtschaftliche Förderung und sozialen Belange der Studierenden ein, betreiben politische Bildung, unterstützen deren geistliche und kulturelle Interessen, fördern den Hochschulsport und pflegen die Beziehungen zu den Studierenden in- und ausländischer Hochschulen.
Dies geschieht durch die einzelnen Referate und durch die studentischen Delegierten für den Senat. Welches Referat für welche Aufgaben zuständig ist erfahren Sie auf der Seite „AStA“.
Wichtigstes Gremium der Studierendenschaft ist der Konvent, dem alle Studierenden der Kirchlichen Hochschule angehören. In den Sitzungen des Konventes werden Beschlüsse gefasst, Meinungen der Studierenden eingeholt, Diskussionen geführt und die Mitglieder des AStAs gewählt. Die Beschlüsse des Konvents binden die gesamte Studierendenschaft.

Michael Hammes
Konventspräsident

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Stellungnahme zu der Professur der reformierten Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal / Bethel

Die Kirchliche Hochschule Wuppertal / Bethel versteht sich, in der Tradition des Wuppertaler Standortes, als eine Hochschule, die 1935 als „Hochschule für reformierte Theologie“ der Bekennenden Kirche gegründet wurde. Hinter diese Tradition hat sich, mit seiner Satzung, auch der AStA der Kirchlichen Hochschule Wuppertal / Bethel gestellt.

Die Lehrenden der Hochschule setzten sich bei der Gründung aus Lutheranern und Reformierten zusammen. Dadurch sollte es Studierenden aus allen Landeskirchen ermöglicht werden an der Hochschule zu studieren. Gleichzeitig sollte aber auch Theologie aus verschiedenen Blickwinkeln und Glaubensrichtungen gelehrt werden.

Neben Wuppertal gibt es Lehrstühle für reformierte Theologie nur noch in Göttingen, der zurzeit nicht besetzt ist, und Münster. Sollte die Stelle in Wuppertal, die seit April 2006 von Prof. Dr. Matthias Freudenberg besetzt wird, nicht verlängert werden, so gibt es weniger Möglichkeiten für Studierende aus reformierten Landeskirchen ihr theologisches Profil, in Auseinandersetzung mit den Besonderheiten ihrer konfessionellen Ausrichtung, auszubilden.

Wo sollte diese Profilbildung denn in Zukunft stattfinden? Erst im Vikariat?

Die Studierende berichten, dass die reformierte Theologie von Herrn Freudenberg nie isoliert, sondern immer in ihrem jeweiligen zeitlichen Kontext dargestellt wurde. So und gerade auch im Zusammenhang mit den Lehrveranstaltungen der anderen Fachvertreter befähigt uns als Studierende die Auseinandersetzung mit der reformierten Theologie zu einem reflektierten Umgang mit verschiedenen theologischen Traditionen, was einem im weiteren Studium sehr zu Gute kommt. Den Lehrstuhl für reformierte Theologie an der Kirchlichen Hochschule erleben wir insofern als wertvoll für unsere theologische Orientierung und Urteilsbildung.

Das die Kirchliche Hochschule von unierten Landeskirchen getragen wird, sollte kein Grund sein auf solch eine Professur zu verzichten. Denn auch für nicht dezidiert reformierte Studierende dürfte es kein Nachteil sein, wenn sie mehr über reformierte Theologie und über reformierte Theologen erfahren.

Welchen Wert für die Gegenwart hat der Begriff „uniert“, wenn er nicht auf den reflektierten Austausch zwischen den verschiedenen Konfessionen und Traditionen abzielt?

In Zeiten von sinkenden Studierendenzahlen wird eine Profilbildung der Hochschulen und Fakultäten immer wichtiger.

Auch aus diesem Grund scheint es dem AStA nicht sinnvoll auf das Profil einer reformierten Professur zu verzichten und so Studierende vor den Kopf zu stoßen, die früher gerne zur Kirchlichen Hochschule gekommen sind und diese auch weiter empfohlen haben.

Dies gilt nicht nur für Studierende innerhalb von Deutschland, sondern auch im Ausland. Weltweit gibt es mehr Reformierte als Lutheraner. Durch den Erhalt der Professur für reformierte Theologie bietet die Kirchliche Hochschule weiterhin einen Anreiz für ausländische Studierende, die nach Deutschland kommen wollen, sich für Wuppertal / Bethel zu entscheiden.

Der AStA der Kirchlichen Hochschule Wuppertal / Bethel würde daher eine Lösung begrüßen, die nicht mit dem Wegfall der Professur für reformierte Theologie endet.

Wuppertal, den 16.06.2010

Der AStA